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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kinder und Jugendliche,

 

die letzte Sitzung des Marktgemeinderates musste wegen des zu erwartenden Interesses der Bevölkerung in die
Eggerbach-Halle verlegt werden. Und tatsächlich sind viele Bürgerinnen und Bürger gekommen. Das Hauptinteresse
galt der Verkehrsplanung in der Ortsmitte in Eggolsheim und dem Umgang mit der Geruchsbelästigung aus der großen
Biogasanlage. Aber auch andere wichtige Themen standen auf dem Programm.

Zunächst ist festzustellen, dass das Integrierte Städtebauliche Entwicklungs-Konzept (ISEK) beschlossen wurde und
damit die wichtigste Grundlage für weitere Projekte und deren Förderung geschaffen ist. Strittiger Punkt ist nach wie
vor die Verkehrsplanung. Hier sieht eine große Mehrheit der Anlieger trotz eines langen und intensiven
Beteiligungsprozesses den Entwurf der Planer sehr kritisch. Und dies obwohl die Planer die Anregungen von
Arbeitskreisen und Lenkungsgruppe mit in ihre Überlegungen einbezogen haben. Die Auseinandersetzung über den
richtigen Weg ist also noch nicht beendet. Deshalb sind die Einwände der Anlieger auch Bestandteil des ISEKs, die bei
einer späteren Detailplanung abgewogen werden müssen. Mit dem aktuellen groben Entwurf ist also noch nichts
entschieden, aber irgendwann wird es Entscheidungen brauchen.

Bezüglich der Geruchsbelästigungen der großen Biogasanlage haben die Anlieger in Eggolsheim Süd wie vereinbart den
Kalender 2017 mit geruchsintensiven Tagen geführt. Es wurde belegt, dass sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr
wesentlich verschlechtert hat. Die Stellungnahme der Bioerdgas Eggolsheim GmbH ist diesbezüglich unbefriedigend,
weil man keine entscheidenden Lösungsansätze aufzeigt. Nun haben sich auch die Biogas-Nutzer, die Stadtwerke
Forchheim eingeschaltet und wollen bei der Lösung des Problems mitwirken. Ich darf versichern, dass wir als
Gemeindeverwaltung und ich als Bürgermeister dran bleiben. Ein Jahr wie 2017 darf so nicht mehr passieren. Dass es
anders geht hat man 2016 gesehen, als die Belastung deutlich geringer war. Ziel ist aber, dass es wie anfangs von den
Investoren versprochen überhaupt keine Geruchsbelästigung in der Eggolsheimer Ortslage gibt.

Es gab in der Sitzung aber auch erfreuliche Punkte. Für die Dorferneuerung Neuses konnte die Finanzierungsverein-
barung mit dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) mit einer Bezuschussung von 70 % beschlossen werden. Unsere
Interkommunale Zusammenarbeit bringt uns dabei einen 5-prozentigen Zuschlag, das ist bei 3,8 Millionen € ein
stattlicher Betrag. Bei der Dorferneuerung Drügendorf wurde die von der Teilnehmergemeinschaft beschlossene
Entwurfsplanung vom Marktgemeinderat gebilligt. Dies ist ein entscheidender Meilenstein. Für Drügendorf wurden
zudem weitere Beschlüsse für den Neubau der Kindertageseinrichtung mit Kinderkrippe gefasst. In Drügendorf
geht es also voran.

Abschließend lade ich nochmals zu den Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag und natürlich zu unserem
traditionellen Adventsmarkt ein. In zwei Wochen ist es so weit…


 

Herzlich

Ihr und Euer

Claus Schwarzmann

1. Bürgermeister

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