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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kinder und Jugendliche,

 

herzlich begrüße ich Sie nach der Sommerpause zurück im gemeindlichen Leben. Dass trotz Sommerpause viel passiert ist, sehen Sie auf der Titelseite. Besonders wertvoll ist das gemeindliche Sommerferienprogramm unserer Jugendpflegerin Teresa Borek. Sie berichtet in einer der nächsten Ausgaben der Gemeindezeitung darüber. Ich möchte Sie heute über ein Thema informieren, dass zwar in den Tageszeitungen kurz dargestellt wurde, aber wegen seiner Wichtigkeit einer zusätzlichen Erläuterung bedarf:

In der Sitzung des Marktgemeinderates am 4.7.2017 haben die führenden Vertreter des Caritas-Verbandes für die Erzdiözese Bamberg und der Joseph-Stiftung ihre Planungen zur Weiterentwicklung des Standortes in der Seniorenpflege unterbreitet. Direkt neben dem Seniorenzentrum St. Martin wird es eine umfassende Erweiterung der Angebote geben. Der Caritasverband teilt in einem Teilbereich der Fläche den Bau einer neuen Tagespflege mit. Angeschlossen ist eine ambulanter Pflegestation und im Obergeschoss eine neue Schwesternklausur. Durch das Freiwerden der bisherigen Schwesternunterkunft im bestehenden Seniorenzentrum steigt das Angebot an stationären Pflegeplätzen von 60 auf 72. In diesem Zuge wird es auch zu einem verbesserten Angebot von eingestreuten Plätzen der Kurzzeitpflege kommen. In der neuen Tagespflege wird die Platzzahl ebenfalls erhöht und die räumlichen Möglichkeiten werden im Vergleich zur bisherigen Tagespflege wesentlich verbessert. Es soll auch ein erweitertes Essensangebot, auch für Interessenten außerhalb der Einrichtung geben. Soweit die Aktivitäten des Caritasverbandes.

Im vorderen Bereich des Geländes baut die Joseph-Stiftung entlang der Schirnaidler Straße eine Wohnanlage mit etwa 10 Kleinwohnungen für Senioren. Ein Teil dieser Wohnungen wird mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaus gefördert und damit entsprechend günstiger angeboten. Es handelt sich nicht um eine Seniorenwohnanlage, in der einzelne Wohnungen an Investoren verkauft werden, sondern die Wohnungen bleiben im Bestand der Joseph-Stiftung als Mietwohnungen. Dies war auch eine gemeindliche Grundvoraussetzung. Die Joseph-Stiftung ist als Bauträger für den Caritasverband beim Bau des Seniorenzentrums St. Martin bestens bekannt. Der Marktgemeinderat ist sich sicher, dass er mit Kombination aus Caritasverband und Joseph-Stiftung den absolut richtigen Partner hat. In der Summe investieren beide nach ersten Schätzungen über 6 Mio. Euro in die Seniorenpflege unserer Marktgemeinde. Dies ist eine sehr gute Nachricht.

 

Herzlich

Ihr und Euer

Claus Schwarzmann

1. Bürgermeister

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