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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kinder und Jugendliche,

 

die Schleuse 94 wurde bei schönstem Wetter feierlich und gebührend eröffnet. Viel wurde darüber schon gesagt und
geschrieben, deshalb sollen in dieser Gemeindezeitung die Bilder für sich sprechen.

Im Rahmen der Städtebauförderung und des dazu nötigen Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK)
wurde schon Ende 2016 ein Verkehrsgutachten für den Hauptort in Auftrag gegeben. Das beauftragte Büro Christofori
und Partner hat in der letzten Sitzung des Marktgemeinderates seine Überlegungen umfassend vorgestellt und
begründet. Ich hatte den Eindruck, dass es nun erstmals ein Konzept gibt, auf dessen Grundlage kooperativ gearbeitet
werden kann, und zwar sowohl in der ISEK Lenkungsgruppe und dem dazugehörigen Arbeitskreis, wie auch im
Marktgemeinderat. Dabei wird es natürlich auch eine umfassende Einbindung der Bevölkerung und der Anlieger geben.
Auf der Homepage der Gemeinde finden Sie das komplette Gutachten und die dazugehörigen Planungsvorschläge unter:
http://eggolsheim.de/aktuelles/articles/amtliche-nachrichten-493.html. Artikel: „2017-07-04 Vortrag Verkehrsanalyse
Eggolsheim“. Damit besteht die Möglichkeit, dass sich jeder detailliert mit den Vorschlägen auseinandersetzen kann.

In diesem Zusammenhang steht auch ein weiterer Beschluss des Marktgemeinderates, nämlich die Einführung einer
kommunalen Verkehrsüberwachung für den ruhenden und fließenden Verkehr. Immer wieder kamen Beschwerden über
Raser und Falschparker bei den Bürgerversammlungen zum Gespräch. Wir werden nun handeln und in Zusammenarbeit
mit einem überörtlich agierenden Zweckverband entsprechende Aufträge vergeben. Der Vorlauf hierzu wird einige
Monate dauern.

Beim jüngsten Ausflug des Marktgemeinderates wurde ein wunderbar angelegter Badesee in Trebgast besichtigt.
Angesichts der zunehmenden Verbotssituation für die Sand- und Kiesabbauseen im Regnitztal muss die Thematik neu
gedacht werden. In Trebgast hat man den Abbau ausschließlich mit dem Ziel einer Badeseeerrichtung von vornherein
darauf ausgerichtet. Dies könnte auch ein neuer Ansatz hier bei uns sein, den wir in unserer interkommunalen
Zusammenarbeit auch mit den Nachbargemeinden diskutieren. Es ist schon grotesk: Im angrenzenden Maintal gibt es die
schönsten Beispiele für gelungene Anlagen und im Regnitztal will einfach nichts gelingen. Nur verhindern war noch nie
eine Problemlösung. Man muss dann Alternativen aufzeigen und da haben bisher alle Beteiligten versagt. Also auf zu
neuen Badeufern!
 

Herzlich

Ihr und Euer

Claus Schwarzmann

1. Bürgermeister

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