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Im Landkreis Forchheim können alle Feuerwehren auf eine lange Geschichte zurückblicken, die mittlerweile fünf oder
gar mehr Generationen umfasst. Der Großteil der Wehren wurde bereits in den 70er und 80er Jahren des vorletzten
Jahrhunderts ins Leben gerufen – so auch die Feuerwehr Bammersdorf. Die offizielle Geburtsurkunde des ehemals
königlichen Bezirksamtes ist auf den 24. Februar 1878 datiert und es wurden unter Kommandant Georg Heckmann
insgesamt 56 Wehrmänner gemeldet – eine respektable Anzahl an aktiven Freiwilligen, die heute wohl nur noch in
wenigen Ortschaften erreicht werden kann. Ausgestattet mit nur 50 Meter Schlauchmaterial und einer Kübelspritze
sorgte sich die Mannschaft um das Wohl ihrer Gemeinde und deren Bürger im Brandfall.

Überwiegend wurden vor allem Wiesen-, Wald-, Scheunen- und Häuserbrände gelöscht. Dabei konnte durch das
beherzte Eingreifen der Feuerwehrmänner einige Male das Vieh gerettet werden und ein Wohnhausbesitzer verdankt
dem mutigen Einsatz eines unserer Kameraden sogar sein Leben. Mittlerweile liegt der Fokus vor allem in der
technischen Hilfeleistung und die Einsatzorte beschränken sich nicht mehr nur auf die eigene Ortschaft. Die dafür
nötige Ausstattung ist dabei genauso wichtig wie die dazugehörige Übung im Umgang damit. Das Wichtigste ist und
bleibt aber das Engagement der ehrenamtlichen Hilfskräfte und die gute Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren
der verschiedenen Ortschaften um bei Feuer, Hochwasser und Unfällen stets schnelle Hilfe leisten zu können. Rund um
die Uhr getreu unserem Motto „In Gottes Namen allezeit selbstlos, treu und hilfsbereit“.

Wichtig dabei ist vor allem, dass die Feuerwehr niemals aufhört, sich zu wandeln und zu verbessern. So konnte z.B.
bereits vor 15 Jahren, also zum 125. Gründungsjubiläum, die Gerätehalle in Eigenleistung zu einem richtigen
Feuerwehrhaus ausgebaut werden. Natürlich wurden auch die Fahrzeuge im Laufe der Zeit an die neuen
Herausforderungen des Brandschutzes angepasst. Dabei ist die Bammersdorfer Wehr mit einem Löschfahrzeug und
einem Mannschaftstransportwagen bestens ausgestattet.

Heute gibt es ebenfalls immer etwas an der Feuerwehr zu arbeiten und das tut die aktuelle Mannschaft der Feuerwehr
Bammersdorf mit großem Fleiß. Auch wenn die Mannschaftsstärke nicht mehr an die vor 140 Jahren heranreicht, sind
die Einsatzbereitschaft und der Zusammenhalt innerhalb der Truppe so gut wie eh und je – angefangen von der
Jugendfeuerwehr bis hin zu den Erfahrungsträgern.

Und eben dieses soziale Engagement soll dieses Jahr zum runden Jubiläum wieder gefeiert werden. Deshalb lädt die
Freiwillige Feuerwehr Bammersdorf recht herzlich zum Festwochenende vom 29. Juni bis 2. Juli ein.

Neben einem Rock- und einem Beatabend bilden vor allem der Blaulichttag am Samstagnachmittag sowie der gesamte
Sonntag mit Gottesdienst und Festumzug den Höhepunkt des Feuerwehrfestes. Zum Finale des Festwochenendes am
Montag konnte Staatsminister Joachim Herrmann als Redner gewonnen werden und er wird auch persönlich die
Ehrungen verdienter Feuerwehrleute unserer Marktgemeinde für 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst vornehmen.

Am Sonntag, 1. Juli wird von 11.00 bis 13.00 Uhr Mittagstisch angeboten. Es gibt Schäuferla mit Kloß und Wirsing,
Sauerbraten mit Kloß und Blaukraut, Schnitzel mit Kartoffelsalat oder Pommes.

Die Feuerwehr Bammersdorf freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Allen schöne Stunden beim gemeinsamen Feiern!

 


 

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